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Feng Shui Einführung

Die traditionelle chinesische Wissenschaft Feng Shui bedeutet wörtlich übersetzt „Wind und Wasser.“ Der Name stammt aus dem 4. Jh. n. Chr. und beruht wahrscheinlich darauf, dass man den Wind und das Wasser für die direkten Ausformungen der Lebenskraft Qi in der Natur hielt.

IATCA® wird in diesen Seiten die wesentlichen Konzepte und Techniken des Feng Shui vorstellen und kontinuierlich Updates zu ihnen herausbringen.

Feng Shui entstand aus der Notwendigkeit heraus sich in einem Siedlungsraum mit der Natur so zu arrangieren, dass man darin möglichst lange und gesund überleben kann. Weil alle Dinge direkt oder indirekt aus der Erde kommen oder von ihrer Produktivität abhängen (Nahrung bzw. Gegenstände, belebte Formen) ist Feng Shui die traditionelle chinesische Wissenschaft des Erdbodens und in einem umfassenden Sinn die traditionelle chinesische Wissenschaft des Lebensraumes. Dieser besteht nicht aus dem Erdboden, sondern auch aus der Vegetation, dem Klima und den Jahreszeiten, und andere bekannte Erscheinungen der Natur.

Andere Begriffe für Feng Shui heißen „Erdstruktur“ (dili), „Wagen mit Pavillon“ (kanyu) oder „Erdphysiognomie“ (dixiang).

Im Laufe der Geschichte hat sich Feng Shui von einer Besiedlungstechnik zu einer hoch stilisierten Umgebungsgestaltung entwickelt, in denen sich geographische, klimatische, architektonische und kosmische Gegebenheiten miteinander theoretisch vermischen.

Das klassische Feng Shui umfasst daher sowohl naturwissenschaftliche als auch gestalterische und ästhetische Elemente. Ein Zweig des Feng Shui befasst sich vornehmlich mit Formen von Landschaften und Objekten und deren Wirkung auf den Menschen und wird „Formen-Kraft-Schule“ (xingshi pai) genannt, ein anderer untersucht die immateriellen kräfte in der Natur und ist bekannt als „Kompass-Schule“ heißt aber in der chinesischen Fachsprache „Struktur-Qi-Schule“ (liqi pai).

Das klassische Feng Shui besteht aber insgesamt aus sehr vielen unterschiedlichen Systemen und Theorien (wie „fliegende Sterne“ (feixing), „die Trigramme der mysteriösen Leere“ (xuankong dagua) oder die „acht Positionierungen“ (bazhai)), die sich gegenseitig ergänzen aber auch widersprechen können.