,


Bazi Suanming Chinesische Fachbegriffe

Übersichtstabelle über allgemeine wichtige chinesische Fachbegriffe der TCA Bazi Suanming und deren philologisch korrekte Übersetzung geordnet nach den Bedeutungsfeldern des Bazi Suanming

Die lexikalische Bedeutung ist entnommen aus Deutsch-Chinesisches Wörterbuch und Mathew´s Chinese-English Dictionary.

Die gigantische chinesische Enzyklopädie Zhongwen Dacidian <Enzyklopädie der chinesischen Schriftsprache> kam hierbei nicht zur Anwendung, denn sie enthält noch mehr unterschiedliche Bedeutungen für die einzelnen Schriftzeichen und entzieht sich aufgrund ihres rein chinesischen Charakters der Überprüfbarkeit der meisten Leser.

Chinesischer Begriff

Chinesische Aussprache in Pinyin

Lexikalische Bedeutung

Spezifische Bedeutung der Begriffe

im

Bazi Suanming

(Vier-Säulen-Astrologie)

wo

1)    Ich

2)    Wir

3)    Opposition zu „Du“

4)    sich selbst

Alle sechs Begriffe sind Termini technici und bezeichnen den (offenen) Himmelsstamm der Tagessäule. Dieser repräsentiert das „Ich“ der Person, die durch die betreffende Grunddisposition der acht Zeichen beschrieben wird.

 

 

shen

1)    Körper; Rumpf

2)    Leben

3)    selbst; persönlich

4)    Moral und Charakter

5)    Persönlichkeit

6)    Hauptbestandteil

7)    Kleidungsgarnitur

日主

rizhu

(keine)

wörtl.: „Tagesdominante“; „Tagesherrscher“

天元

tianyuan

(im klassischen Chinesisch ein alter Begriff für „Wissenschaft“)

wörtl.: Himmelsursprung

命主

mingzhu

(keine)

wörtl.: „Lebensdominante/-herrscher “;

„Schicksalsdominante/-herrscher “

地元

diyuan

(keine)

Wörtl.: „Erdenursprung“

Der Begriff „Erdenursprung“ hat nicht zu tun mit den Erdzweigen selbst. Er bezeichnet den Himmelsstammd des „korrekte Qi“ (zhengqi) [auch bekannt als „pure Qi“] des betreffenden Erdzweiges, wie zum Beispiel der Himmelsstamm +H das korrekte Qi vom Erdzweig H+ ist und der Himmelsstamm +W das korrekte Qi vom Himmelsstamm W- ist.

人元

renyuan

(keine)

wörtl.: „Menschenursprung“

Dieser Begriff bezeichnet die Gesamtheit aller verborgenen Himmelsstämme in den Erdzweigen. So zum Beispiel sind die Himmelsstämme +E, -H und –W die verborgenen Himmelsstäamme (und damit der Menschenursprung) des Erdzweiges E+ oder die Himmelsstämme -E, -F und –H die verborgenen Himmelsstäamme (und damit der Menschenursprung) des Erdzweiges E2-. Die verborgenen Himmelsstämme werden oftmals auch nur Ursprung genannt. Der Begriff Erdenursprung ist Bestandteil eine Theorie der Dreiheit von „Himmelsursprung,“ „Menschenursprung“ und „Erdenursprung“.

藏干

zanggan

(keine)

wörtl.: „gespeicherte Himmelsstämme“; „verborgene Himmelsstämme“

Die in den Erdzweigen verborgenen Himmelsstämme, welche je nach Distanz zum Klimaeintritt das Klima beherrschen.

ju

1)    Lage; Situation; Umstand

2)    Konstellation

3)    Ausmaß

4)    Partie; Satz

5)    Schachbrett

6)    Intrige; Falle; Schlinge

7)    Grenze

8)    Teil eines Ganzen

9)    Amt; Büro; Behörde

10)          Geschäftshaus; Laden

Diese chinesischen Begriffe stehen in chinesischen Fachtexten stellvertretend für die Grunddisposition der acht Zeichen und stehen für alle vier Säulen. Ihr Auftreten in chinesischen Texten bezeichnet ausdrücklich nur die acht Zeichen, jedoch nicht die in den Erdzweigen verborgenen Zeichen, sprich den Menschenursprung.

Sie sind Synonyme für den Begriff „Grunddisposition“

ming

1)    Leben

2)    Schicksal; Los; Geschick

3)    Befehl; Kommando; Mandat

4)    (einen Titel) zuweisen

5)    Der Wille Gottes

6)    Beförderung durch die Regierung

四柱

sizhu

(keine)

wörtl.: „vier Säulen“

八字

bazi

1)    Das Schriftzeichen „acht“

2)    acht horoskopische Schriftzeichen

貴造

guizao

(keine)

wörtl.: „wertvolle Kreation/Schöpfung“

本造

benzao

(keine)

wörtl.: „ursprüngliche Kreation/Schöpfung“

命造

mingzao

(keine)

wörtl.: „Schicksalskreation“; „Lebensschöpfung“

貴命

guiming

(keine)

wörtl.: „wertvolles Schicksal“; „wertvolles Leben“; „wertvolle Bestimmung“; „wertvolles Ming“

本命

benming

(keine)

wörtl.: „ursprüngliches Schicksal“; „ursprüngliches Leben“; „ursprüngliche Bestimmung“; „ursprüngliches Ming“

命局

mingju

(keine)

wörtl.: „Schicksalskonstellation/-situation“; „Lebenskonstellation/-situation“; „Konstellation/Situation der Bestimmung“; „Konstellation des Ming“

ti

1)    die Hand heben

2)    etw. mit einer Hand tragen

3)    hochheben

4)    vorverlegen (einen Termin)

5)    herausziehen; extrahieren; beziehen

6)    erwähnen; von etw. reden; etw. ins Gespräch bringen

7)    Schöpfkelle

8)    (der nach rechts oben ansteigende Strich der chin. Schriftzeichen)

Diese Schriftzeichen stehen in chinesischen Fachtexten stellvertretend für den Erdzweig der Monatssäule.

ling

1)    Befehl; Erlass; Anordnung

2)    befehlen; kommandieren

3)    veranlassen; etw. tun lassen

4)    Saison; Jahreszeit

5)    (alter Amtstitel)

6)    gut

7)    Ihr (Anrede)

8)    Zechspiel

9)    kurzes Gedicht

10)          500 Bögen ungefaltetes Papier

月令

yueling

(keine)

wörtl.: „Monatskommandeur“

門戶

menhu

1)    Tor; Tür

2)    wichtiger Zugang

3)    Sekte

4)    gesellschaftlicher Status

xiang

1)    Land im Sinne von ländliche Gebiete

2)    Heimat

3)    Gemeinde

Diese Schriftzeichen stehen in chinesischen Fachtexten stellvertretend für die Himmelsstamm und Erdzweigkombinationen der Takte des großen Lebenszyklus [auch bekannt als „Luck-pillars“], welche für einen begrenzten Zeitabschnitt von 10 Jahren auf die Grunddisposition der acht Zeichen Wirkung entfalten.

 

yu

1)    Gebiet in bestimmten Grenzen

2)    Territorium; Region

3)    Grenze

heng

1)    lange Zeit; andauernd; ständig; ewig

2)    Beharrlichkeit; Ausdauer

3)    gewöhnlich; ständig; üblich

4)    Aussprache (keng): der anwachsende Mond

yun

1)    sich bewegen; etw. in Gang bringen

2)    befördern

3)    verwenden; gebrauchen

4)    Schicksal; Glücksfall; Los

5)    sich drehen; wiederkehren

6)    Umkehrpunkt

7)    Zeitperiode; Zeitphase

大運

dayun

(keine)

wörtl.: „großer Zyklus“, „großer [Lebens-] Zyklus“

di

1)    Erde; Erdball; Erde im Gegensatz zu Himmel

2)    Erdboden

3)    Festland

4)    Acker; Feld

5)    Fußboden

6)    Platz; Ort; Gebiet

7)    Lage; Position

8)    Situation

9)    untere Farbschicht bei Gemälden; Grundierung

10)          Entfernung

11)          (Grammatisches Partikel für Adjektive oder Adverben)

木運

muyun

(keine)

wörtl.: „Holz-Zyklus“

Dieser Begriff bezeichnet die Takte des großen Lebenszyklus, die die Erdzweige der Holzflanke (H+, H-, E+) beinhalten oder die die Himmelsstämme der Wandlungsphase Holz (+H, -H) aufweisen.

火運

huoyun

(keine)

wörtl.: „Feuer-Zyklus“

Dieser Begriff bezeichnet die Takte des großen Lebenszyklus, die die Erdzweige der Feuerflanke (F-, F+, E2-) beinhalten oder die die Himmelsstämme der Wandlungsphase Feuer (+F, -F) aufweisen.

土運

tuyun

(keine)

wörtl.: „Erd-Zyklus“

Dieser Begriff bezeichnet die Takte des großen Lebenszyklus, die die Erdzweige der Erde (E-, E+, E2-, E2+) beinhalten oder die die Himmelsstämme der Wandlungsphase Holz (+E, -E) aufweisen.

金運

jinyun

(keine)

wörtl.: „Metall-Zyklus“

Dieser Begriff bezeichnet die Takte des großen Lebenszyklus, die die Erdzweige der Metallflanke (M+, M-, E2+) beinhalten oder die die Himmelsstämme der Wandlungsphase Holz (+M, -M) aufweisen.

水運

shuiyun

(keine)

wörtl.: „Wasser-Zyklus“

Dieser Begriff bezeichnet die Takte des großen Lebenszyklus, die die Erdzweige der Wasserflanke (W-, W+, E-) beinhalten oder die die Himmelsstämme der Wandlungsphase Holz (+W, -W) aufweisen.

好運

haoyun

(keine)

wörtl.: „guter Zyklus“

Dieser Begriff bezeichnet die Takte des großen Lebenszyklus, deren Erdzweige oder Himmelsstämme das operative oder begehrende Bewusstsein aufweisen.

壞運

huaiyun

(keine)

wörtl.: „schlechter Zyklus“

Dieser Begriff bezeichnet die Takte des großen Lebenszyklus, deren Erdzweige oder Himmelsstämme vom ablehnenden Bewusstsein dominiert werden.

流年

liunian

(keine)

wörtl.: „fließendes Jahr“

Dieser Begriff bezeichnet die kalendarischen Jahre des chinesischen Zehntausend-Jahre-Kalender „Wannianli“.

流月

liuyue

(keine)

wörtl.: „fließender Monat“

Dieser Begriff bezeichnet die kalendarischen Monate des chinesischen Zehntausend-Jahre-Kalender „Wannianli“.

流日

liuri

(keine)

wörtl.: „fließender Tag“

Dieser Begriff bezeichnet die kalendarischen Tage des chinesischen Zehntausend-Jahre-Kalender „Wannianli“.

流時

liushi

(keine)

wörtl.: „fließende Stunde“

Diese Begriffe bezeichnen die Doppelstunden der Tage fließenden Tage des chinesischen Zehntausend-Jahre-Kalender „Wannianli.“

流辰

liuchen

(keine)

wörtl.: „fließende Doppelstunde“

shen

1)    Gott; Gottheit

2)    übernatürlich; magisch

3)    Geist; Seele; Energie

4)    (Gesichts-)ausdruck; Miene; Aussehen

5)    findig; gescheit; clever

Dieser Begriff bezeichnet in der Regel alle Aspekte von menschlichem Bewusstsein, im Sinne der chinesischen Binomens 精神 (jingshen).

精神

jingshen

1)    Geist; Sinn

2)    Bewusstsein

3)    Wesentliches; Hauptpunkte; Hauptinhalt; Kern

4)    Energie; Lebenskraft; Lebensfrische

5)    lebhaft; munter; frisch; rüstig

Dieser Begriff bezeichnet immer die mentalen Aspekte der menschlichen Persönlichkeit.

 

In diesem Sinne wird dieser Begriff benutzt: Als Bezeichnung für „Persönlichkeitstyp“ oder „mentales Grundmuster“ und als Bezeichnung für „Bewusstsein.“

十神

shi shen

(keine)

wörtl.: „zehn Geister“

Diese Begriffe bezeichnen Persönlichkeitstypen oder mentale Grundmuster und gehören zur Theorie des Persönlichkeitskonzepts im Bazi Suanming. Die „zehn Geister“ werden im englischen Sprachraum leider falsch als „zehn Götter“ („ten gods“) bezeichnet. Allgemein gesprochen handelt sich hierbei nicht um Götter sondern um Persönlichkeitstypen, vergleichbar mit dem sanguinischen, cholerischen, phlegmatischen und melancholischen Charakter nach Kretschmer. Die Teilung desselben Begriffes in „sechs Geister und vier Helfer“ entsteht durch die Bezeichnung von sechs Persönlichkeitstypen, die nur im Zusammenhang mit dem Kollektiv zu klären sind („sechs Geister“) und vier Persönlichkeitstypen, die nur im Zusammenhang mit der Individualität zu klären sind („vier Helfer“).

六神

四輔

liu shen

si fu

(keine)

wörtl.: „sechs Geister und vier Helfer“

用神

yongshen

(keine)

wörtl.: „operatives Bewusstsein“; „operativer Geist“; (auch möglich:) „instrumentalisiertes Bewusstsein“; „instrumentalisierter Geist“

Diese drei Begriffe gehören zur Theorie des menschlichen Bewusstseins und ergeben als Konzept eine Art Unterbewusstseinsäquivalent zur den Theorien der westlichen Tiefenpsychologie.

Der Meisterexperte Zhong Bao berichtet dazu im Mingli Xinlun <Neue Abhandlung zur Schicksalslehre> S. 118:

 

用神,即日主格局需用的神,如果將日主格局比做人的身體,用身即為人的精神。

 

(Yongshen, ji rizhu geju xu yong de shen, ruguo jiang rizhu geju bizuo ren de shenti, yongshen jiwei ren de jingshen.)

 

„Der用神 (yongshen), ist das, was die Tagesdominante und die Strukturdominante unbedingt benötigen. Wenn man die Tagesdominante und die Strukturdominante vergleichsweise als den Leib des Menschen bezeichnen würde, ist der operative Geist sein „Feinstgeist“ 精神 (jingshen).“

喜神

xishen

(keine)

wörtl.: „begehrendes Bewusstsein“; „begehrender Geist“;

(auch möglich:) „sich erfreuendes Bewusstsein“; „sich erfreuender Geist“

忌神

jishen

(keine)

wörtl.: „ablehndendes Bewusstsein“; „ablehnender Geist“;

(auch möglich:) „Tabu-Bewusstsein“; „Tabu-Geist“

sheng

1)    Leben

2)    gebären; erzeugen

3)    wachsen

4)    lebendig

5)    bekommen; sich etwas zuziehen

6)    anzünden

7)    unreif; grün

8)    roh; ungekocht

9)    fremd; unbekannt; unerfahren

10)          schablonenhaft; mechanisch

11)          sehr

12)          Arzt; Doktor; (institutionalisierte Rolle)

Diese chinesischen Begriffe stehen in chinesischen Fachtexten stellvertretend für die mentalen Grundmuster bzw. Persönlichkeitstypen „Schiefes Siegel“ und „korrektes Siegel,“ weil sie beide die Tagesdominante und somit das „Ich“ im System der fünf Wandlungsphasen erzeugen.

mu

1)    Mutter

2)    Anrede für ältere Frauen

3)    weiblich

4)    Ursprung; Herkunft

yin

1)    Siegel; Stempel

2)    Abdruck

3)    kopieren; drucken

4)    übereinstimmen; entsprechen

fu

1)    mit der Hand stützen

2)    aufrichten

3)    jemanden unter die Arme greifen; Hilfe leisten; unterstützen

ke

1)    überwinden; bezwingen; besiegen

2)    überwältigen; erobern

3)    sich überwinden

4)    verdauen

5)    einen Termin festsetzen

6)    Gramm

7)    (Bezeichnung für diverse Gewichtsmaße oder Flächenmaße aus der Provinz Xizang)

Diese chinesischen Begriffe stehen in chinesischen Fachtexten stellvertretend für die mentalen Grundmuster bzw. Persönlichkeitstypen „einseitige Verwaltung“ und „korrekte Verwaltung,“ weil sie die Tagesdominante und somit das „Ich“ im System der fünf Wandlungsphasen überwinden.

gui

1)    Geist; Gespenst; Spuk

2)    Weichling; Feigling

3)    Suffix mit unangenehmer Titulierung; wie „Säufer“ (jiugui) oder „Vampir“ (xixuegui)

zhi

1) beherrschen; einschränken; beschränken; begrenzen; kontrollieren; Kontrolle; Kontrolleur

cai

1) Vermögen; Reichtum

Diese chinesischen Begriffe stehen in chinesischen Fachtexten stellvertretend für die mentalen Grundmuster bzw. Persönlichkeitstypen „zum Reichtum neigen“ und „stabiler Reichtum,“ weil sie den Reichtum eines Mannes im kaiserlichen China repräsentieren.

ma

1) Pferd

qi

1) Ehefrau

xie

1)    entweichen; ausströmen

2)    preisgeben; offenbaren; etw. durchsickern lassen

3)    Luft machen; freien Luf lassen; auslassen

Diese chinesischen Begriffe stehen in chinesischen Fachtexten stellvertretend für die mentalen Grundmuster bzw. Persönlichkeitstypen „Genuss-Geist “ und „die Verwaltung verletzen,“ weil sie die Tagesdominante und somit das „Ich“ im System der fünf Wandlungsphasen ableiten.

xie

wie洩 (xie)

er

1)    Kind; Säugling; Baby

2)    Jugendlicher

3)    Sohn

4)    (bei Pferden) männlich

5)    Suffix, wie ...chen: „Kindchen“; „Kätzchen“

sha

1)    töten

2)    kämpfen; fechten

3)    schwächen; dämpfen; beseitigen

4)    wehtun; beißen

5)    entziehen

6)    äußerst; besonders; extra; im höchsten Grade

Diese chinesischen Begriffe stehen in chinesischen Fachtexten stellvertretend für das mentale Grundmuster bzw. den Persönlichkeitstyp „einseitige Verwaltung“ in seiner verschärften Variante als „auf der 7. Position töten“ (qisha), weil er die Tagesdominante und somit das „Ich“ im System der fünf Wandlungsphasen unterdrückt und sehr stark einschränkt.

sha

(sha) im 1. Ton

1)    stoppen; anhalten; mit etw. Schluss machen

2)    etw. enger schnallen; etw. fest ziehen. straffen

(sha) im 3. Ton

3)    böser Geist oder Dämon; widriger Einfluss

4)    sehr äußerst

di

1)    Feind

2)    feindliche gegenrisch

3)    bekämpfen; widerstehen

4)    etw. gleichkommen; etw. gewachsen sein

格局

geju

1) Struktur

Dieser Begriff bezeichnet die umfassenden Bedingungen einer Grunddisposition bezogen auf die „Tagesdominante.“ Geeignete Übersetzung innerhalb des Bazi Suanming sind „Strukturdominante“ im Abgleich zur „Tagesdominante“ oder einfach nur „Struktur.“

正格

zhengge

(keine)

wörtl.: „normale Struktur“

 

普通格

putong ge

wörtl.: „spezielle Struktur“

 

緣分

yuanfen

1)    Schicksalbedingtes Zusammentreffen

wörtl.: „Zusammentreffen und Trennen“

 

貴人

guiren

1)    Adliger

2)    Edler

 

吉神

jishen

(keine)

wörtl.: „Glücksgeist“

 

凶煞

xiongsha

(keine)

wörtl.: „Unglücksdämon“

 

關煞

guansha

(keine)

wörtl.: „dämonischer Abbruch“

 

納音

nayin

(keine)

wörtl.: „hergeleitete Töne“

 

納音十二運

nayin shi´er yun

(keine)

wörtl.: „ die zwölf Qi-Phasen der hergeleiteten Tönen“

 

胎元

taiyuan

(keine)

wörtl.: „embryonaler Ursprung“

 

胎息

taixi

(keine)

wörtl.: „embryonaler Atem“

 

胎歲

taisui

(keine)

wörtl.: „embryonales Jahr“

 

yun

1) Schwangerschaft

 

通根

tonggen

(keine)

wörtl.:“die Wurzel durchdringen“

Damit wird jeder offene Himmelsstamm bezeichnet, der in dem Erdzweig einem verborgenen Himmelsstamm begegnet, mit dem er identisch ist, wie zum Beispiel in der HsEz Kombination +EE2+, wenn der offene Himmelsstamm +E auf den im Erdzweig E2+ verborgenen Himmelsstamm +E als dessen korrektes Qi trifft, oder in der HsEz Kombination +HH+, wenn der offene Himmelsstamm +H auf den im Erdzweig H+ verborgenen Himmelsstamm als dessen korrektes Qi +H trifft.

透干

tougan

(keine)

wörtl.: „den Himmelsstamm durchdringen“ oder „am Himmelsstamm sichtbar werden“

Damit wird jeder Erdzweig bezeichnet, der einem Himmelsstamm in derselben Säule begegnet, mit dem er als Wandlungsphase identisch ist, wie zum Beispiel in der HsEz Kombination +EE2+, wenn der Erdzweig E2+ auf den offenen Himmelsstamm +E trifft, oder in der HsEz Kombination +HH+, wenn der Erdzweig H+ auf den offenen Himmelsstamm +H trifft.

根氣

genqi

(keine)

wörtl.: „Wurzel-Qi“

Dieser Begriff bezeichnet die Erdzweige. Sein Gegenstück heißt „winziges Qi“ oder „Mikro-Qi“ (weiqi) und bezeichnet die in der Erdzweigen verborgenen Himmelsstämme.

命運

mingyun

1) Schicksal; Geschick; Los

Dieser Begriff bezeichnet die Gesamtheit aller drei Hauptkomponenten des Bazi Suanming: Die Grunddisposition wird dabei ausgedrückt durch das Zeichen (yun), der große Lebenszyklus und die fließenden Jahre werden bezeichnet durch den Begriff (yun)

乾造

qian zao

(keine)

wörtl.: „Kreation des Trigramms Qian

Dieser Begriff bezeichnet die Grunddisposition der acht Zeichen einer männlichen Person.

坎造

kan zao

(keine)

wörtl.: „Kreation des Trigramms Kan“

Dieser Begriff bezeichnet die Grunddisposition der acht Zeichen einer weiblichen Person.

十二運

shi´er yun

(keine)

wörtl.: „zwölf Qi-Phasen“

Dieser Begriff bezeichnet die Stärke des Qi für bestimmte Positionen und Aspekte in der Berechnung.

十二宮

shi´er gong

(keine)

wörtl.: „zwölf Paläste“

12 Lebensbereiche oder Phänomene eines menschlichen Lebens.

命宮

ming gong

(keine)

wörtl.: „Lebenspalast“ oder „Schicksalspalast“

Bereich der Einstellung zu sich selbst und zu seinem Leben.

兄弟宮

xiongdi gong

(keine)

wörtl.: „Palast der Geschwister“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zu seinen Geschwistern.

配偶宮

pei´ou gong

(keine)

wörtl.: „Palast der Eheleute“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses in der Ehe bzw. Partnerschaft.

子孫宮

zisun gong

(keine)

wörtl.: „Palast der Kinder und Kinderkinder“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zu den Kindern und Enkeln.

財帛宮

caipo gong

(keine)

wörtl.: „Palast des Reichtums“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zu selbstständigem Gewerbe.

田宅宮

tianzhai gong

(keine)

wörtl.: „Palast des Grundbesitzes und Lebensraumes“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zu Eigentum und Lebensraum.

官祿宮

guanlu gong

(keine)

wörtl.: „Palast der Amtsbesoldung“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zur abhängigen Arbeit.

奴僕宮

nupu gong gong

(keine)

wörtl.: „Palast der Sklaven und Diener“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zu Freunden und Mitarbeitern.

疾危宮

jiwei gong

(keine)

wörtl.: „Palast des Krankheit und der Gefahren“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses Risiko und unsicheren Lebenssituationen.

福德宮

fude gong

(keine)

wörtl.: „Palast der ethischen Werte“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zu ethischen und religiösen Werten.

像貌宮

xiangmao gong

(keine)

wörtl.: „Palast des körperlilchen Aussehens“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zum eigenen Ausdruck und dem eigenen Erscheinungsbild.

遷移宮

qianyi gong

(keine)

wörtl.: „Palast der Bewegung“

Bereich der Einstellung und des Verhältnisses zu Reisen und Ortswechseln.

夫妻宮

fuqi gong

(keine)

wörtl.: „Palast [oder: Haus] von Ehemann und Ehefrau“

Dieser Begriff bezeichnet den Erdzweig der Tagessäule, weil diese Position traditionellerweise den „persönlichen Lebenspartner“ oder Beziehung im allgemeinen repräsentiert.

配偶宮

pei´ou gong

(keine)

wörtl.: „Palast [oder: Haus] der Eheleute“

Dieser Begriff bezeichnet den Erdzweig der Tagessäule, weil diese Position traditionellerweise den „persönlichen Lebenspartner“ oder Beziehung im allgemeinen repräsentiert.

身強

shen qiang

(keine)

wörtl.: „Körperstärke“; bzw. „Stärke der Persönlichkeit“; bzw. „Stärke der Tagesdominante “; bzw. „Stärke des Ichs“

Dieser Begriff bezeichnet eine Grunddisposition, in der die mentalen Grundmuster der Gattung „Brüderlichkeit“ und „Reichtum mindern“ sehr häufig vorkommen.

身旺

shen wang

(keine)

wörtl.: „Körperleuchten“; bzw. „Leuchten der Persönlichkeit“; bzw. „Leuchten der Tagesdominante“; bzw. „Leuchten des Ichs“

Dieser Begriff bezeichnet eine Grunddisposition, in der die mentalen Grundmuster der Gattung „Siegel“ sehr häufig vorkommen.

身衰

shen shuai

(keine)

wörtl.: „Körperschwäche“; bzw. „Schwäche der Persönlichkeit“; bzw. „Schwäche der Tagesdominante“; bzw. „Schwäche des Ichs“

Dieser Begriff bezeichnet eine Grunddisposition, in der die mentalen Grundmuster der Gattung „Siegel“ sehr wenig vorhanden sind, und in der es auch keine mentalen Grundmuster der Gattung „Verwaltung“ gibt, die die „Siegel“ erzeugen und unterstützen könnten.

身弱

shen ruo

(keine)

wörtl.: „Körperschwäche“; bzw. „Schwäche der Persönlichkeit“; bzw. „Schwäche der Tagesdominante“; bzw. „Schwäche des Ichs“

Dieser Begriff bezeichnet eine Grunddisposition, in der die mentalen Grundmuster der Gattung „Brüderlichkeit“ und „Reichtum mindern“ sehr wenig vorhanden sind, und in der es auch keine mentalen Grundmuster der Gattung „Siegel“ gibt, die „Brüderlichkeit“ und „Reichtum mindern“ erzeugen und unterstützen könnten.

feng

1) treffen; sich bewegen; auf etw. stoßen

Dieser Begriff bezeichnet die Bezugssetzung der Tagesdominante zu den Erdzweigen der Grunddisposition, so dass sich daraufhin eine spezifische Konstellation ergibt: Wenn sich zum Beispiel zwischen Der Tagesdominante und einem Erdzweig irgendeiner Säule die Konstellation „Edler der himmlischen Einheit“ ergibt.

zuo

1)    sitzen; sich setzen; Platz nehmen

2)    mit einem Verkehrsmittel reisen

3)    Richtung von der Rückseite eines Hauses; mit dem Rücken nach

4)    Positionierung

5)    auf das Feuer stellen

6)    sich senken; einsinken; sich neigen

7)    zurückstoßen

8)    (ein Verbrechen bestrafen im Sinn von „einsitzen“)

9)    weil; deshalb

Dieser Begriff bezeichnet die Situation des Zusammenkommens zweier Aspekte in einer Säule, in dem Sinne, dass sich ein Aspekt auf dem offenen Himmelsstamm und ein anderer auf dem Erdzweig derselben Säule ergibt: Bei einer Himmelsstamm- und Erdzweig-kombination +FH+ (Hs Yang-Feuer Ez Holz-Yang) dann sitzt der Hs +F auf dem Ez H+(= yin, Tiger). Bei einer TD +F würden sich somit am Himmelstamm das mentale Grundmuster „Brüderlichkeit“ und auf dem Erdzweig das mentale Grundmuster „schiefes Siegel“ ergeben. Hier würde man sagen die „Brüderlichkeit“ sitzt auf dem „schiefen Siegel.“ Ebenso würde die „Brüderlichkeit“ des +F auf der Qi-Phase „Wachsen und Gedeihen“ sitzen, das Hs +F bezogen auf Ez H+ die Qi-Phase Wachsen und gedeihen ergibt.

同宮

tonggong

(keine)

wörtl.: „gleicher Palast“; „gleiches Haus“

Dieser Begriff bezeichnet die Gemeinschaft von Himmelsstämmen, die gemeinsam im selben Erdzweig verborgen sind. So sind im Ez M+ (Metall-Yang; Geng; Affe) die Hs –E, +E, +W und +M verborgen, weshalb aus diesem Grund diese vier Himmelstämme als „gleicher Palast“ bezeichnet werden.