Grundlagen Mensch und Qi

Menschlicher Wille und Qi

Hier sehen Sie eine freie Sammlung repräsentativer Aussagen zu Qi und dessen Verhältnis zu den mentalen Ebenen des Menschen entnommen aus klassischen chinesischen Werken:

„Der Wille ist das Höchstgestellteste und das Qi ist ihm untergeordnet.“

 „Wenn der Wille geeint ist, dann bewegt er das Qi. Wenn das Qi geeint ist, dann bewegt es den Willen.“

„Vereinheitliche Dein deinen Willen. Höre [zunächst] nicht mittels der Ohren, sondern höre mittels des Herzens. Höre [hernach] nicht mittels des Herzens, sondern höre mit dem Qi.“

„Friedlich ist die Leere, aus der das „reguläre Qi“ 正氣 (zhengqi) entweicht und in der das „Bewusstsein“ 精神 (jingshen) bewahrt wird. Wie können da noch Krankheiten entstehen?“

„Wenn man sich in dem Moment der höchsten Leere befindet, hängt man am Qi.“

„Wenn man das Herz im Inneren ruhig stellt, dann ist das Qi gefestigt. Wenn man sein Herz im Inneren festigt, dann sind [die Sinneswahrnehmungen von] Ohren und Augen klar, und die 4 Gliedmaßen sind hart und fest, so dass man das Feinststoffliche [in sich] beherbergen kann. Das Feinststoffliche ist das Klare des Qi. Das Qi und das Dao bewirken Leben. Leben bewirkt Gedanken. Gedanken bewirken Erkennen. Erkennen bewirkt Ruhe.“